Warum Salzburg jährlich Millionen Gäste anzieht

Salzburg ist neben Wien der wichtigste Touristenmagnet Österreichs für Gäste aus aller Welt. Doch was macht Salzburg so besonders? Handelt es sich doch um keine Weltstadt wie Wien, sondern um ein eigentlich beschauliches Städtchen.

Die Antwort lautet: Es ist die Geburtsstadt von Wolfgang Amadeus Mozart – dem Inbegriff für klassische Musik aus Österreich. Kein Wunder also, wenn in der Getreidegasse in den Sommermonaten kein Durchkommen ist: Dort befindet sich das Geburtshaus Mozarts, das heute als Museum fungiert. Touristen aus aller Welt wühlen sich durch das schmale Gässchen, in dem sich viele kleine Geschäfte und Souvenierläden niedergelassen haben.

Auch im Herbst strömen nochmals wahre Scharen von Besuchern nach Salzburg, eben dann, wenn die Stadt für zwei Wochen Schauplatz der berühmten Salzburger Festspiele Salzburger Festspiele ist. Prominente Personen aus Film und Fernsehen – sowohl aus Österreich als auch aus Deutschland – machen keinen kleinen Anteil der Besucher der Salzburger Festspiele aus.

Salzburg profitiert neben seinem Kulturangebot auch noch von seiner hervorragenden geographischen Lage – im Zentrum Österreichs und nur wenige Meter von der bayrischen Grenze entfernt, ist man in nur einer Stunde in München und in nur knapp drei Stunden in Italien. Die Stadt ist von Bergen umgeben, die das perfekte Postkartenmotiv von Urlaub in Österreich widerspiegeln.

Kulinarisch ist Salzburg der bayrischen Küche sehr ähnlich. In der Stadt gibt es mehrere Brauhäuser, in deren Biergärten traditionelle, deftige Speisen serviert werden. Aber da wäre noch eine Spezialität, die es in Bayern nicht gibt und auch sonst nirgendwo in Österreich: Die berühmten Salzburger Nockerln. Dabei handelt es sich um ein Souflee aus Eischnee, Zucker, Vanille, Eidotter und etwas Mehl. Die luftige Masse wird in drei großen Nockerln geteilt. Die drei pyramidenförmigen Nockerln sollen die Salzburger Hausberge – den Mönchsberg, den Kapuzinerberg und den Gaisberg – symbolisieren. Sie werden in eine Auflaufform gegeben und sanft gebacken. Die Salzburger Nockerln werden noch warm serviert – eine locker luftige Delikatesse, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte!

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