Mein erster Besuch im Casino

“Casinos sind doch nur was für Spielsüchtige.” Das war meine Meinung, bevor ich zum ersten Mal selbst das Erlebnis eines Casinobesuches machen durfte.

Ich muss zugeben, ich war beeindruckt von dem prachtvollem Ambiente, das mich im Casino Casino erwartete und ich verstand auch, warum als Dresscodes für Damen elegante Kleidung und für Herren ein Sakko mit Krawatte vorgeschrieben sind. Mit Jeans und T-Shirt hätte ich mich hier gänzlich fehl am Platz gefühlt.

Mit dem Casino-Eintritt erhält man gleichzeitig Spieljetons im Wert von 20 Euro. Das ist eine Summe, die ganz gut zum Anfangen ist, bis man ein Gefühl für das Spielen bekommt.

Zu Beginn haben mich vor allem die Roulette-Tische fasziniert. Das war für mich der Inbegriff von Casino, das war das, was ich aus Filmen kannte. Wenn man da aber so vor einem Tisch steht mit seinen Jetons in der Hand, weiß man erst einmal nicht, wie man jetzt anfangen soll.

Das war zunächst gar nicht schlimm, denn ich genoss es zuzusehen, wie offensichtlich routinierte Spieler die Jetons nur so über das “Spielfeld” schmissen – ganz gezielt mit einer gewissen Pokermine. Dann wurde das “Glücksrad” gedreht, die Kugel blieb in einem Feld hängen und der Croupier verteilte daraufhin die Gewinne. Mit einer Art Schieber räumte er das Spielfeld und schob den Gewinnern der Runde kleine Stapel mit Jetons hin.

Als ich dann selbst Lust bekam, auch zu spielen, wies mich ein Mitarbeiter darauf hin, dass ich mit meinen mickrigen Zwei-Euro-Jetons an diesem Tisch nicht spielen könnte, da der Mindesteinsatz hier bei Fünf Euro lag. Also suchte ich mir den “Anfängertisch”, wo auch meine Jetons als Spielgeld akzeptiert wurden. Ich setzte anfangs nur auf Rot oder Schwarz, und einmal gewann ich, einmal verlor ich. Dann wagte ich mich an die Zahlenfelder, doch meine Jetons waren leider schneller weg, als ich schauen konnte.

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